Werdegang Ofw. Walter Loos
Walter Loos wurde am 11. April 1923 in Oppenheim in Rheinhessen geboren. Nach der Flugausbildung wurde er im Januar 1944 zum III./JG 3 versetzt. Seinen ersten Luftsieg errang er für die III./ JG3 in der großen Luftschlacht um Berlin am 6. März 1944 mit einem USAAF B-17 Herausschuss. Später wurde er in die IV. Sturmgruppe/ JG 3 versetzt.
Als Oberst Walter Dahl (129 Siege, RK-EL) im Juli 1944 Kommodore der JG 300 wurde, schloss sich W.Loos ihm an, um im Geschwaderstab des JG300 zu dienen. Am 29. September wurde Loos das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Loos wurde im Oktober 1944 zum Ausbilderdienst bei der Ergänzungs-Jagdgruppe Ost abkommandiert.
Er kehrte dann zum JG 301 zurück, wo er dem Geschwaderstab zugeteilt wurde. Mit dieser Einheit flog er erstmals die Focke-Wulf Ta 152 bei Soltau-Hannover. In den letzten Kriegstagen erzielte er mit der Ta-152 mehrere Erfolge gegen russische Jagdflugzeuge/ Bomber um Berlin. Am 20. April 1945 wurde Walter Loos das Ritterkreuz für 36 Siege verliehen. Walter Loos flog 66 Kampfeinsätze mit 38 bestätigten und 8 unbestätigten Siegen. An der Westfront wurden 30 feindliche Flugzeuge beansprucht, davon 22 viermotorige Bomber. Er selbst wurde neunmal abgeschossen.